Jetzt habe auch ich die Ruhe und Zeit gefunden um meine Eindrücke zum Event in unserem Lauf-Blog kurz niederschreiben zu können. Freitag nach unserer Landung auf dem Airport Newark ging es ab ins Hotel, einchecken und Reisetaschen ablegen, gleich weiter zur Startnummernausgabe ein paar Blöcke vom Hotel entfernt zum Jacob K. Javits Convention Center. Samstag morgen in der früh Teilnahme am Friendshiprun über 4Kilometer durch Manhatten. Samstag zum Abend hin Pasta-Party im Zielbereich im Central-Park, war super organisiert und dazu auch noch durch aus schmackhaft. Sonntag kurz nach 06:00Uhr fuhr uns unser Bus Richtung Start-Area, Verrazano-Narrows Bridge. Auf Grund von leichten Verzögerungen im Ablauf konnten wir ein wenig länger im warmen Bus verbringen. Nach dem wir das Areal erreichten suchten wir unseren Village auf um erst einmal zu frühstücken. Wie angekündigt war alles nötige zur Nahrungsaufnahme in reichlichen Mengen vorhanden, Bananen hatten wir zum Glück dabei. Ich hatte das Glück in der ersten Welle starten zu dürfen und somit auch nicht mehr all zuviel Zeit zu verlieren. 09:40Uhr erfolgte dann endlich der erste Massenstart, begleitet von F.Sinatras Hit NewYork NewYork, von Staten Island in Richtung Brooklyn über die Verrazano-Narrows Bridge bei Sonne pur und doch eher kühlen Temperaturen. Nach ca.3Meilen erreichten wir die Fourth Ave. in Brooklyn, Emotionen pur. Tausende Läufer liefen so weit das Auge sehen konnte, vor und hinter mir, über die volle breite der Straße und unzählige Zuschauer, kleine Garage-Bands und DJ heizten die Stimmung an, unglaublich. Ich bin die ersten 10Meilen wie im Rausch gelaufen und 4-5Minuten schneller gerannt als ich eigentlich wollte. Diese Atmosphäre zog sich fast komplett durch Brooklyn. Bei 13,1Meilen hatte ich 01:49.05h auf dem Garmin zu stehen und die erste Hälfte hinter mir gelassen. Weiter ging für die nächsten 2Meilen durch Queens, wo auch hier uns wieder eine super Stimmung durch die Straßen begleitete. Nach 15,5Meilen ging es über die Queensboro Bridge nach Manhatten. Auch hier warteten wieder viele Zuschauer um das große Läuferfeld zu pushen. Nach 19Meilen nahm ich so langsam meine Grenzen war und versorgte mich noch mit ein paar Gels. Nach Meile 20,5 ging es mir schon wieder ein wenig besser und das Läuferfeld zog 2Meilen durch die Bronx und anschließend wieder zurück nach Manhatten in die Fifth Ave.. Nach 22,5Meilen ging ich schon ziemlich auf der Felge und ich beschloss mir noch mein drittes Schoko-Gel zu gönnen, lecker war das nicht wirklich. Nach erfolgter Energiezufuhr und mit festen Willen meine Zeit nicht mehr hergeben zu wollen ging es auf die letzten 2,2Meilen durch den CentralPark. Nach 26,2Meilen und 03:41:08h erreicht ich das Ziel, war platt und glücklich zugleich. Im Zielbereich durchlief ich dann die weiteren Abläufe (Medaille,Foto,Folien,Verpflegungsbeutel,Kleiderausgabe) mit div. anderen Läufern. Die Teilnahme an diesem Run-Event war eine super emotionale Bereicherung, für mich sportlich das beste Resultat und perfekt organisiert vom Veranstalter an allen drei Tagen. Ab Montag zogen wir drei gemeinsam div. Marathons durch die Straßen von Manhatten :o) bis einschließlich Freitag. Ich bin zwar noch dabei die Tage seelisch zu verarbeiten, aber ich kann mir durchaus vorstellen in NewYork ein weiteres mal an den Start zugehen.